Montag, 14. August 2017

Mein Posting zum Thema: 13.. August 1961
Ralf Nietzschmann für den Gesprächskreis und http://politikparadox.blogspot.de/ ,
http://robert-diegrossenreligionen.blogspot.de/
in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/



Liebe Freunde*innen des Gesprächskreises, verehrte Leser*innen und Bekannte,



meine Meinung zum 13.8. 1961 bleibt unverändert. Ich werde aber auf die Anfragen jüngerer Freunde*innen aus dem Gesprächskreis antworten und aus persönlichen Erleben auf dieses für viele Deutsche in Ost und West einschneidende Ereignis eingehen.



Dazu grundsätzlich, auch die Abschottung der DDR durch die Errichtung der Mauer ist das Ergebnis des II. Weltkrieges. Leider wird dieser Tatsache immer weniger Aufmerksamkeit gewidmet. Es werden nur die Folgen der unsäglichen deutsch deutschen Grenze fokussiert und da besonders eben auch die Stasi in den Vordergrund gestellt.
Nun waren beileibe nicht ursprünglich 18 Millionen Einwohner der nach dem Krieg in der damaligen Sowjetzone wohnenden Menschen bereit ihre angestammte Heimat zu verlassen.
Der überwiegende Teil der Bevölkerung arrangierten sich auf unterschiedliche Art und Weise mit der dann am 7. Oktober 1949 gegründeten DDR und das bis 1989. Auch 1989 war der überwiegende Teil der Bevölkerung eher abwartend und nur ein kleiner Teil davon, sorgten für die friedliche Revolution, die zwar das angestrebte Ziel einer reformierten DDR klar verfehlte und im Beitritt zum GG der BRD mündete.
Ein Beispiel meiner Auffassung zur DDR und ihrer Bewohner zeigt doch die Bundeskanzlerin Merkel recht anschaulich. Von der Austauschstudentin in der Sowjetunion und Funktionärin für Agitation und Propaganda in der FDJ, dazu nicht geklärte eventuelle Zuarbeit für die Stasi im Fall Haveman, zur Bundeskanzlerin der BRD ist doch beeindruckend. Mit Sicherheit eher zum Nachdenken geeignet, auch um Zusammenhänge politischer Entscheidungen der Machthaber in Ost und West im Zusammenhang mit beiden deutschen Staaten und demzufolge auch den Mauerbau nach dem Krieg einordnen zu können.
Persönlich möchte ich dazu folgendes schreiben.
In meiner Familie waren Ereignisse wie der 17. Juni 1953 und auch der Mauerbau 1961 kein Thema. Später, als ich älter war, vermieden wir in der Familie eher politische Diskussionen, da sie regelmäßig in einer Art der Konfrontation endeten.
Geprägt für meine bis heute politische Einstellung hat mich ein väterlicher Freund, Mitbegründer des Spartakusbundes in Leipzig, Mitglied in der KPD und bis 1953 in der SED. Unter den Nazis eine mehrjährige Zuchthausstrafe verbüßend und 1953 erneut in der Justizanstalt Bautzen inhaftiert. 1953 habe ich als 10-jähriger die Zusammenhänge des Aufstandes nicht verstanden. Anders dann 1961 und da gab mir mein väterlicher Freund auch wieder Hilfestellungen, um zu begreifen, warum wurde die Mauer gebaut und das man immer alle zwei Seiten einer Medaille betrachten sollte.
1961 hatte sich klar herausgestellt, dass die politischen Lager, die Sowjetunion und die Verbündeten im Warschauer Pakt auf der einen Seite und die VSA und ihre Verbündeten auf der anderen Seite, klar ihren Status quo zu Deutschland beschlossen hatten. Der ungleiche Wettbewerb erreichte eine neue Dimension. Auf der einen Seite das bestimmende Finanzkapital und auf der anderen Seite eine durch den II. Weltkrieg immer noch ausgeblutete Sowjetunion.
Die Folge für die DDR Bevölkerung war eindeutig ersichtlich. Sie wurde Spielball der Systeme. Es ist ja bestimmt unstrittig, wer weitgehend die Folgen der Reparation, für die Sowjetunion zu tragen hatte, wo auch eine Deindustrialisierung stattfand und schließlich die nicht unwesentlichen ökonomischen Folgen für die Volkswirtschaft der DDR durch die Situation gerade in Berlin.
Dort nutzten viele Bürger die Möglichkeit, im Ostteil der Stadt und Umfeld vergleichsweise günstig zu wohnen und im Westteil der Stadt harte Devisen zu verdienen. Diese konnte man in der DDR um ein Vielfaches in DDR-Geld eintauschen. Es gab u. a. einen Abkauf der Waren des täglichen Bedarfs, d
ie ja in der DDR subventioniert waren. Die ökonomischen Auswirkungen konnte die DDR ganz einfach nicht verkraften und erst recht nicht dulden. Dem Einhalt zu gebieten, unterstütze ich auch heute noch nach wie vor.
Was natürlich dann im Laufe der Zeit an der Grenze passierte ist absolut nicht zu rechtfertigen und mit dem Völkerrecht nicht vereinbar.
Was ich aber nach wie vor als meine persönliche Meinung vertrete, ist die Heuchelei im Westen durch die Politiker damals. Sie hatten sich schon lange mit dem Status quo abgefunden und die Liebesbeteuerungen an die lieben Brüder und Schwestern in der „Sowjetzone“, war für mich hohles Geplapper. Beide Systeme konnten doch gut leben mit der Situation. Der Westen profitierte von den hochwertigen Produkten aus der DDR, die die DDR aus der Not gedrungen billigst, im Westen verkaufen musste. Der kalte Krieg führte zu Maximalgewinne durch Rüstung und dergleichen zum Vorteil des Weltpolizisten VSA.
Hypothetisch, was hätte der Westen gemacht, wenn alle 17 Millionen Menschen in den Westen gewollt hätten? Hätten das nur die „ Kommunisten“ verhindert?



Nun beweist es sich ja immer wieder, Geschichte wiederholt sich. Während besonders die Bevölkerung der DDR die Folgen des II. Weltkriegs bis eigentlich 1989 zu tragen hatte, haben aber die sogenannten Volksvertreter nichts gelernt. Sie bleiben nach wie vor will fähige Marionetten des Finanzkapitals.
Da bin ich wieder beim 56-ten Jahrestag des Mauerbaus. Seltsam, dass ausgerechnet kurz vor der Bundestagswahl die Bundeskanzlerin Merkel die Gedenkstätte für die Opfer der DDR Gewalt in Hohenschönhausen aufsucht.
Eine Frau, die durch ihre Politik täglich neue Opfer eines vollkommen entfesselten Neoliberalismus hervorruft. Merkel, die immer den Weltpolizisten und Kriegstreiber VSA unterstützt und folgt. Merkel, die Menschen durch die Sanktionspolitik weltweit ins Unglück stürzt und einen großen Teil Verantwortung dafür trägt, dass Menschen zu Tausenden immer noch nach Europa strömen.
Zynischer kann man keine Politik machen. Welche Folgen Merkels Flüchtlingspolitik bedeuten, kann man tagtäglich in den Medien verfolgen.
Wehe aber, wenn man das erwähnt, dann wird man in eine rechte Ecke gestellt.
Die Folgen für die DDR-Bürger als Ergebnis des II. Weltkrieges waren bestimmt nicht schön, auch das Dogma bestimmter Funktionäre und in Regierungsverantwortung stehender Führungskräfte nicht. Fälschlicherweise werden sie ja als Kommunisten bezeichnet. Waren sie aber nicht, eher Stalinisten, die positive Entwicklungen von Erfindern, Ingenieuren und innovativer Menschen aufgrund ihrer Abhängigkeit von der Führung der Sowjetunion häufig unterlaufen haben, auch ein Grund des Untergangs der DDR.
Ob aber der ungebremste Neoliberalismus, mit all seinen Folgen für das gemeine Volk das Erstrebenswerte ist, zweifle nicht nur ich an.
Unter „ Mutti“ Merkel entsteht hier im gemeinsamen Deutschland eine „DDR II“, nur viele unsere Mitbürger wollen oder können das nicht sehen.
 

Glück auf
Ralf



Samstag, 12. August 2017

"Am Puls Deutschlands"; Sendung vom 10.8. zu später Stunde



Was mich an Deutschland stört, mit Jochen Breyer.


Hier der Link zur Sendung:

https://www.zdf.de/dokumentation/am-puls-deutschlands/am-puls-deutschlands-104.html


Wenn diese Sendung auch keine repräsentantive Umfrage wiedergab. Eines wurde allerdings sehr deutlich, was auch die rege Beteiligung und Kommentierungen u. a. bei Facebook zeigen:

https://www.facebook.com/ZDF/videos/430379380666421/

https://www.zdf.de/dokumentation/am-puls-deutschlands/beitrag-100.html

Die "Stimmung" im Land ist wohl doch eine andere, als sie uns von der Kanzlerin und ihren Sprachrohren verkündet wird. Nicht Deutschland geht es so gut wie nie zuvor, sondern nur einem ganz bestimmten Teil des Landes!
Und unabhängig davon, was man von den einzelnen Beiträgen, in welchen einfache Bürger zu Wort kamen halten mag. Ein Tenor läßt sich nicht verschweigen. Die Unzufriedenheit wächst und ist wohl viel größer als gedacht.
Eines wurde allerdings sehr deutlich. Nämlich, dass die "Politik" und die Regierenden schon lange nicht mehr als "Diener des Volkes" empfunden werden. Sondern, dass es sich bei ihnen um eine abgehobene Kaste handelt. Die sich nicht gegenüber dem Volk verantwortlich fühlt, sondern nur einem bestimmten Klientel und deren Lobby.
Dass sie, wenn sie die "Stimme" des Volkes benötigen alles versprechen. Sind sie aber erst mal an der Macht, auch ganz schnell wieder vergessen, was sie versprochen haben.
Beste Beispiele waren die 100 Jahre alte Dame, die schon mit Politikern über die Zustände in der Pflege gesprochen hatte und der versprochen wurde, dass die von ihr angesprochene Abgeordenete sie besuchen würde, um mit ihr darüber zu sprechen. Die alte Dame wartet heute noch auf den Besuch der Abgeordneten und das Gespräch!
Oder die Gemüsehändlerinnen vom Bodensee, die schon von vielen Abgeordneten und selbst einem Landwirtschaftsminister Besuch hatten – weil sich das Anwesen und der Betrieb so schön als "Reklame" und sich "ins richtige Bild" umsetzen ließ -, die sich dann die Nöte dieser Damen anhörten. Aber passiert ist hinterher eben – wie immer – nichts!


Wer sich selbst einmal in seinem Verwandten-, Bekannten- und Freundeskreis umhört, wird genau dies alles bestätigen können. Der Verdruß über das "Blah, blah", über die leeren Versprechungen der "Verantwortlichen" nimmt immer mehr zu.

Deutschland geht es also in Wahrheit nicht so gut wie nie zuvor. Sondern den "Privilegierten" und deren Lobby gehts es so gut wie nie zuvor.



Montag, 31. Juli 2017

"Clemens Alive" und seine Threads

Habe diesen jungen Mann bei Facebook kennengelernt und seine Threads mit Interesse verfolgt. Nun hat er sein Wissen kostenlos auch über Youtube angeboten und auch dies habe ich mir angesehen und dazu meine eigenen Gedanken gemacht und ihm auch übermittelt.

https://selbstbestimmer.clickfunnels.com/optin-2

https://www.youtube.com/watch?v=BbQLG0WnPtk&feature=youtu.be

Hier meine Antwort an ihn bei Facebook:

Clemens, Du hast ja mit sehr vielem absolut recht und ich stimme Dir in vielem, was ich bisher von Dir gehört, bzw. gelesen habe zu. Aber... und es gibt eigentlich immer ein aber. Und dieses aber, was mir ein wenig insbesondere bei der Lektion 9 und 10 fehlt, ist die Erklärung dafür, dass der Profit des einen immer der Verlust eines anderen ist. Was Du ja allerdings verneinst. Dass Nächstenliebe, das Leben an sich aber nicht auf Profit ausgerichtet ist, sondern auf gemeinsames Leben. Das Dasein und „sein System“ hingegen ist auf Profit ausgerichtet und lehrt genau dieses.
So ist es zwar richtig, dass „man“ alles gelernt hat. Aber „man“ hat gelernt, was „man Dir“ als „die“ Lehre angeboten und zur Verfügung gestellt hat. So kann ich z. B. durchaus auch „englisch“ lernen, auch wenn ich dadurch durchaus kein „Engländer“ bin und selbst durch diese Lehre und das erlernen der Sprache auch niemals einer sein werde.
Von daher stellt sich m. E. vielmehr die Frage, was und mit welchem Sinn behaftet soll „man“ lernen?
Es liegt also an den „Werten, Wertigkeiten“ dessen, was „man“ als „Wert(igkeit)“ gelehrt bekam und lernte.
So sind eben auch gerade die Beispiele, welche Du anführst der Beweis dafür, dass man die „Werte, Wertigkeiten“ interessengeleitet verändert. Wenn eine gekaufte Fliege in Wahrheit eigentlich nur den Wert von 2 Euro hat, aber dann für 30 Euro verkauft wird, dann hat man – um bei Deinem Beispiel zu bleiben – aus einem „Ball“ eine „Goldkugel“ gemacht. Dies ist aber eine Lüge und Betrug.
Wenn eine Immobilie tatsächlich einen Wert von 300.000 Euro (unabhängig vom Besitzer) hat, bei der Zwangsversteigerung aber nur den Wert von 100.000 Euro erzielt, dann wurde aus einer „Goldkugel“ ein „Ball“ gemacht und es ist wiederum Lug und Betrug.
Damit komme ich dann auch zu dem Punkt „früher war alles besser“. Nein, früher war nicht alles besser, sondern nur anders. Aber immer innerhalb dieses geltenden Systems. Der „Fortschritt“ führt logischerweise zu Veränderungen. Aber er führt auch immer weiter fort von dem, von dem man sich von Anfang fortschreitend entfernt (hatte). Das Leben kommt immer kürzer. Weil sich alles innerhalb derselben „Lehre“ fortschreitend bewegt und man nur immer mehr diese Lehre lernt.
Wo sind die ganzen „Tante Emma Läden“ hingekommen?! Bei „Tante Emma“ konnte man noch anschreiben lassen und musste dafür nicht mehr bezahlen, als man tatsächlich schuldete. Und „Tante Emma“ konnte genauso leben, wie der Käufer bei „Tante Emma“. Weshalb? Weil „Tante Emma“ keinen Profit aus der „Notlage“ des Käufers schlagen wollte und schlug! „Tante Emma“ machte aus dem tatsächlichen „Warenwert“ und ihrer Dienstleistung nicht mehr, als diese eben wert war.
Deine Beispiele mit „Fliegen“ und Immobilien zeigt aber genau das Gegenteil davon auf. Profit – durch eine andere Wertigkeit anhand von Lug und Betrug - aus der Notlage des anderen zu schlagen.
Genau darin begründet sich dieses System, welches man von Anfang an gelehrt bekommt und lernt.
Dieses System sorgt eben auch genau dafür, dass die „Selbstständigen“, also diejenigen, die machen und sich etwas zutrauen ausgebeutet werden, bis es nicht mehr geht.
Frage mal nach bei selbstständigen Friseuren, Installateuren, Bäckern usw. usw.! Dieses System „speist“ sich dadurch, dass es die „Werte, Wertigkeiten“ entsprechend der eigenen Interessen und Bedürfnisse „fortschrittlich“ verändert!
Damit schreitet man im Dasein immer mehr vom eigentlichen Leben fort!

Sonntag, 16. Juli 2017

Mein Posting zum Thema: Erkenntnisse zum G20 Gipfel
Ralf Nietzschmann für den Gesprächskreis und http://politikparadox.blogspot.de/ ,
http://robert-diegrossenreligionen.blogspot.de/
in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Liebe Freunde*innen des Gesprächskreises, verehrte Leser*innen und Bekannte,



mein Diskussionsbeitrag zum G20 Gipfel, vorgetragen beim Bürgertreff, sollte eine Ergänzung bekannter Kommentare aus den Systemmedien sein, die dort eher nur in eine Richtung gingen und sich vorrangig mit den Ausschreitungen in Hamburg zum G20 Gipfel beschäftigten. Ich stellte meine Sicht unter zur Hilfenahme von Zitaten selbständiger Blogs, die meine persönliche Auffassung bestätigten, in den Vordergrund.



Erkenntnisse zum G20 Gipfel
Im Bürgertreff schilderten zwei jüngere Teilnehmerinnen recht anschaulich ihre vor Ort in Hamburg gesammelten Eindrücke und live Erlebnisse per Handy Video.
Genau diese Eindrücke, hätten nach meiner Überzeugung nicht nur verschwindend gering im Mittelpunkt der Systemmedien stehen müssen, sondern vordergründig.



Ich begann meine Ausführungen mit einem Vergleich aus der Fußballwelt.
Am 4.2. 2017 kam es im Spiel Borussia Dortmund gegen RB Leipzig zu Zuschauer Ausschreitungen, die lebensbedrohlich für die Leipziger Fußballfans waren.
Verantwortlich war ein geringerer Teil der sogenannten Fans aus dem Dortmunder Lager.
Soll man nun alle Dortmunder Fans verurteilen, nur weil sie als Fans ein spannendes Fußballspiel erleben wollten? Ein klares Nein dazu.
Anders dagegen war die Verhaltensweise Dortmunder Funktionäre zu bewerten. Sie schürten im Vorfeld des Spiels den Hass auf dem Gegner RB Leipzig. Konkurrenz dazu noch aus dem Osten geht dann doch zu weit.
Genau diese Verhaltensweise praktizieren ein Großteil unserer Politiker mit Unterstützung der Systemmedien beim G20 Gipfel.
Es bleibt kaum etwas übrig von der berechtigten Kritik an den Gipfel, nein man fokussiert sich auf die Krawalle einiger Chaoten und weist diese sofort den Linken zu.
Was ist überhaupt Links und Rechts in der Politik?
Nur wer sich ausgiebig mit dieser Frage beschäftigt, kann erkennen, dass Chaoten parteipolitisch weder links oder rechts zugeordnet werden können. Es bleiben Chaoten und für manche Politiker und Parteien nützliche Idioten.
Im Fall Hamburg wird das Versagen einer vollkommen verfehlter neoliberalen Politik von CDU/CSU/SPD einseitig und durchsichtig den Kräften angelastet, die ich als Menschen sehe, welche sich den humanistischen Gedanken verschrieben haben und denen parteipolitisches Geplänkel überhaupt nicht interessiert. Sie wollen eine gerechte neue Weltordnung.
Außerdem versucht nun die neoliberale Einheitspartei von CDU/CSU/SPD, als derzeitige Regierungskoalition, gegenseitig Vorteile für sich für die bevorstehende BT Wahl zu ziehen.
Leider erkennen das wiederum ein großer Teil unserer Mitbürger nicht.



Nun zu den Fakten über die wirklichen Gipfel Gegnern, die in den Systemmedien ganz einfach kaum erwähnt worden sind, denn Ablenken war angesagt und da standen eben sogenannte Linksextremisten im Vordergrund.
Weit über Hunderttausend kamen zu Gegengipfel und Massenprotesten.
Diese Menschen stellten sich vier Tage lang gegen die Politik der G-20-Staaten.
Es gab einen zweitägigen, international besetzter Gipfel der Solidarität, der auf zwölf Podien und über 70 Workshops mit Wissenschaftler/innen, Aktivist/Innen und Politiker/innen aus über 20 Ländern die Kritik an der herrschenden Politik der G20 erörterte und über Alternativen und Strategien zur Durchsetzung einer humanen auf dem Solidarprinzip basierten Weltordnung diskutierte.

Die G20 verteidigen ein System, das die soziale Ungleichheit immer weiter vertieft und zementiert.



Auf dem ehemaligen Industriegebäude in Hamburg-Winterhude, wurden ernsthafte Auseinandersetzung mit den globalen Problemen von Krieg, vor allen wegen Rohstoffvorkommen, ausbeuterischen Handelsstrukturen in Form von Freihandel zum Nachteil von Ländern und Menschen allgemein, über Flüchtlingsursachen und Migration als Ausdruck der sich verschärfenden Krise des Kapitalismus, geführt. Die Veranstaltungen dort waren ständig durch die hohe Beteiligung gekennzeichnet. Ein breites Spektrum beanspruchte der Klimawandel, der durchaus sehr kontrovers in den Diskussionen geführt worden ist.



Gegensätze



Während Merkel, als vermeintliche bestimmende Leitfigur den übrigen Staatschefs das Bekenntnis zum Freihandel abringen wollte, berichteten Leidtragende eben dieses Freihandels aus Mexiko, Kolumbien oder Uganda über die Zerstörung ihrer regionalen Märkte. Sie beschrieben an Hand von Fakten die Auswirkungen von Kohleabbau verbunden mit Landvertreibungen. Diese führt schlussfolgernd zur Flucht der Menschen von dort als einzige verbleibende Möglichkeit für die Menschen dort, also eine der tatsächlichen Fluchtursachen.
Die indische Umweltaktivistin Vandana Shiva und der ägyptische Ökonom Samir Amin, beide international bekannte Globalisierungskritiker, waren ebenfalls in Hamburg.
Sie referierten für eine neue, solidarische und ökologische Zusammenarbeit der Staaten auf gleichberechtigter Ebene. Sie wanden sich gegen die multinationalen Konzerne sowie gegen die NATO und ihre imperiale Politik. Es muss eine Möglichkeit gefunden werden, gegen die kapitalistische Globalisierung ein Zeichen zu setzen. Dazu gehört Aufklärungsarbeit, um immer mehr Menschen auf der ganzen Welt in eigener Interesse zur aktiven Teilnahme zu gewinnen.
Dazu diente eben auch der Gegengipfel zu G20.


Sehr aufschlussreich für mich waren dann die Live Videos der beiden Teilnehmerinnen vor Ort, die deutlich die andere Seite der Medaille darlegten. Es war keinesfalls so, dass die Polizei deeskalierend gegen friedliche Menschen vorging, die weiter nichts als ihr Recht auf Demonstrationen gegen den G20 Gipfel wahrnehmen wollten.
Eine Tatsache, die nun auch die Systemmedien behandeln mussten.



Schlussbetrachtung

Ja, ich habe Marx schon in frühster Jugend gelesen und konnte mir Rat bei meinem väterlichen Freund, einen für mich wahren Kommunisten holen. Heute würde ich ihn auf Grund meiner Lebenserfahrung eher als Humanisten bezeichnen.
Karl Marx sagte im Kapital voraus, was sich im Rahmen der neuen Weltordnung nach 1989 ereignet hat. Die Menschheit erlebt eine bestimmende Einflussnahme auf der ganzen Welt, die Marx als neue Finanzaristokratie im Kapital bezeichnet hatte.
Marx beschrieb auch, wie der Übergang von der Industriegesellschaft zur Finanzgesellschaft erfolgen wird. Auch das ist Realität geworden. Wir erleben einen räuberischen Reichtum des Finanzkapitalismus mit parasitären Verhalten der bestimmenden Kreise, die Unterstützung durch will fähige Politiker finden.

Da bin ich bei der anstehenden Bundestagswahl.

Vermutlich, aus meiner Sicht bedauerlich, wird Merkel den angeblich erfolgreichen G20 Gipfel nutzen, um ihre erneute Wahl zu verfestigen. Merkel wäre nicht Merkel, denn wie gewohnt verhält die sich nach den Ereignissen von Hamburg als gewohnte „ Teflonpfanne“. Sie leistet sich eben mal ganz schnell ein Konzertbesuch mit ihre
m Prof. Sauer in der Elbphilharmonie mit Freunden, die in Wirklichkeit gar keine sind. Es interessiert sie doch überhaupt nicht, welche Belastung für die Steuerzahler dadurch entstanden sind und einige Menschen sogar durch diesen G20 existenzgefährdend geschädigt worden sind.

Schiller würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er mitbekommen würde, wie sein Werk mißbräuchlich von den Mächtigen der Welt schamlos für ihre Zwecke benutzt wird.
Von wegen - Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.

Zu Merkel und ihre Rolle in der Politik habe ich mehrfach gepostet. Sie wäre auch in der DDR auf der Karriere Leiter hoch gestiegen. Nach meiner Auffassung bedeutet für Merkel Macht und Einflussnahme unabhängig vom Gesellschaftssystem alles.
Beim G20 Gipfel wurden ihr allerdings die Grenzen als angeblich mächtigste Frau der Welt durch Trump und Putin deutlich aufgezeigt, denn in Wirklichkeit war doch dieser G20 ein totaler Flop.
Nur die Hofberichts - Journalisten feiern doch Merkel und ihre Erfolge beim G20.
Zu Merkel und ihre Rolle in der BRD möchte ich auf Albrecht Müller von den NDS verweisen.
A. M. Beitrag zu Merkel, erhält meine vollste Unterstützung.
Nachzulesen da auch aus meiner Sicht empfehlenswert und für die Weiterverbreitung sehr geeignet unter:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=39165
Außerdem weiß ich aus eigenen Erfahrungen, dass viele unserer Mitbürger bezüglich der BT Wahl sehr unschlüssig sind überhaupt wählen zu gehen, da keine der Parteien ihren Vorstellungen entspricht. Wenn schon Nichtwahl, dann aber bitte ungültig wählen.
Ein Hinweis aber dann zum Schluss doch noch von mir.
Wenig Beachtung in der Öffentlichkeit findet die Initiative parteiunabhängige Direktkandidaten in fast allen 299 Wahlkreisen für die Wahl (Erststimme) zu wählen.
Ich verweise auf http://www.solidarnosch.de/direktkandidaten.htm
Dort kann man sich informieren und eben auch für seinen eigenen Wahlkreis einen eventuellen Direktkandidaten näher unter die Lupe nehmen. Vielleicht kann dieser Bewerber für die Direktkandidatur eine persönliche Alternative für die eigene Wahlentscheidung sein.
In diesem Sinn


Glück auf
Ralf
























Montag, 10. Juli 2017

Nochmals ein paar Anmerkungen und Links zum G20-Gipfel

Es wird ja im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel in HH nun viel diskutiert. Aber das eigentliche Problem, die eigentliche Ursache wird nicht so richtig herausgearbeitet.
Worum geht es bei derartigen Treffen?! Angeblich um die Verbesserung der weltweiten Situation der Menschheit! Angeblich treffen sich die „Mächtigen“ um für Ihresgleichen über bessere Lebensverhältnisse zu sprechen! Wie heißt es in der Charta der UN:
[[PRÄAMBEL

Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen

Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit,

Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet, ...]]

Dazu treffen sich dann die Lakaien der Verursacher dessen, weshalb man sich zu „Gipfeltreffen“ einfindet. Um darüber zu reden, wie man künftig besser damit umgeht, bzw. korrigiert, was man selbst verursacht hat!

Und die Prioritäten werden dann z. B. hier deutlich, wenn der Polizeipräsident von HH Meyer folgendes sagt: [[Wir haben immer gesagt, wenn es in der Peripherie zu Sachbeschädigungen kommt, dann muss man das auch teilweise hinnehmen, um den Zweck zu erreichen, nämlich den Gipfel zu schützen.]] (kann in der AW-Sendung in der Medithek nachgelesen werden.

Damit ist eigentlich bereits alles gesagt und die Prioritäten geklärt.

Oder wie es Reinecke bereits am Anfang der AW-Sendung erklärt: [[weil wir gar keine Chance haben, dieses zu tun (nämlich die Bürger zu schützen). Die Aufgaben, die uns gestellt worden sind, waren einfach nicht machbar und das war auch im Vorwege eigentlich schon, ja sehbar oder erkennbar.]]

http://www.abendblatt.de/hamburg/article107870345/Wir-werden-von-der-Politik-verheizt-Polizisten-erzaehlen.html

„Wir“ können inzwischen technisch und aufgrund entsprechender Gesetze alles überwachen. Aber die längst bekannten Gewalttäter kennt man nicht? Kann diese nicht längst aus dem Verkehr ziehen?
Man war noch nie so „vorbereitet“ und dann kommt es zu einem derartigen Ergebnis?

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/g20-gipfel-in-hamburg-kontrollverlust-in-d-moll/20035676.html?share=fb


Anwaltlicher Notdienst


Priol zu G20
https://www.youtube.com/watch?v=KueVrYHalXM

Natürlich waren und sind das Straftäter, die dieses Chaos verursacht haben. Aber Straftäter gehen auch dorthin, wo sie glauben, dass es was zu „holen“ gibt. Dies wusste man doch auch. Weshalb sonst hätte man 20000 Polizisten dorthin beordern sollen.
Wenn man also eine „Bombe baut“ und öffentlich liegen lässt, dann muss man eben auch wissen, dass es jemand geben kann und wird, der diese dann auch zündet.


So einfach kann man es sich also mit den Schuldzuweisungen (u. a. Rücktrittsforderung gegenüber Scholz) nicht machen, wenn man doch generalstabsmäßig und „vorsorglich“ darauf vorbereitet war und entsprechend aufgerüstet hat.

Anne Will machte extra eine Urlaubspause und extra eine Sendung zum G20-Gipfel:
https://daserste.ndr.de/annewill/G20-Bilanz-War-es-wert,annewill5260.html

und das Diskussionsforum läuft fast über:

https://daserste.ndr.de/annewill/archiv/Forum-G20-Bilanz-War-es-wert,diskussiongipfeltreffen100.html

Merkel hätte den Gipfel doch auch in München, der Weltstadt „mit Herz“ machen können. Noch dazu, wo es den G20-Teilnehmern um die „Herzensangelegenheiten“ der ganzen Menschheit ging. Also in einer Stadt, die von der Schwesterpartei CSU zumindest mitregiert wird und in der schon mal gerne „(ein)gekesselt“ wird. Und wie Ischinger heute verlauten lässt: [[ Krawalle „wären in München nicht passiert.“]]
http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_81626128/ischinger-krawalle-waeren-uns-in-muenchen-nicht-passiert-.html

Von daher war die Frage von AW an Altmaier auch gar nicht so abwegig: [[eine Stadt auch, da könnte jetzt auch ein Schelm böses dabei denken, die SPD regiert ist...,]]

Und Kornblum als Teilnehmer der Runde machte es mal wieder – so nebenbei – ganz deutlich:
„Es ist egal wer am Tisch sitzt und „Lösungen“ (zu erwarten) sind vielleicht der falsche Begriff, bzw. eben gar nicht erst zu erwarten.“

Gerade dann aber ist es doch völlig egal, ob, und wo man einen Tisch findet, an dem dann die sitzen, bei denen es völlig egal ist, wer am Tisch sitzt und wo sich dieser Tisch befindet! Lösungen sind ja auch NICHT zu erwarten. Was ja nur logisch scheint, wenn es doch egal ist, wer am Tisch sitzt und an den „Gesprächen“ teilnimmt!

Dass man Scholz (ob seiner Eitelkeit) nun kritisiert, gar seinen Rücktritt fordert kann nicht verwundern. Weshalb aber die eigentliche „Veranstalterin“ dabei so glimpflich wegkommt und wegkommen soll erschließt sich mir überhaupt nicht.

Ergänzungen:


Und noch ein interessanter Artikel:

G20 und die Ausschreitungen in Hamburg
Die Stunde der Diskurs-Chaoten

Die Ausschreitungen waren gefährlich, überflüssig und idiotisch. Aber eines waren sie mit Sicherheit nicht: so schlimm wie rechter Terror.

http://www.taz.de/!5425752/

Und dieser Link muss auch unbedingt noch sein; der Mann spricht mir aus dem Herzen:
https://polizistmensch.de/2017/06/offener-brief-eines-polizisten-gedanken-zum-g20-gipfel-in-hamburg/


Haitzinger hat es mal wieder treffend karikiert: