Donnerstag, 23. Februar 2017

Fremde Weisheiten

Der Professor sagte, es gäbe keinen Gott. 

Der Student gab ihm eine einzigartige Antwort!


„Du bist ein Christ, oder mein Sohn?“
„Ja“, sagte der Student.
„Also glaubst du an Gott?“, fragte der Professor.
„Absolut.“
„Ist Gott gütig?“
„Natürlich ist er das.“
„Ist Gott allmächtig? Kann er alles tun?“
„Ja“
„Bist du gut oder böse?“
„Die Bibel sagt, ich sei böse.“
Der Professor grinst zuversichtlich. „Aha! Die Bibel!“. Er hält einen Moment inne. „Dann habe ich eine Frage. Nehmen wir an, unter uns ist jemand, der krank ist und du kannst ihn heilen. Würdest du es tun? Würdest du ihm helfen?“
„Ja, das würde ich.“
„Also bist du gut…!“
„Das würde ich nicht sagen.“
„Warum würdest du das nicht sagen? Du würdest einem kranken bedürftigen Menschen helfen. Die meisten von uns würden das tun, wenn sie könnten. Gott jedoch nicht.“
Der Student antwortet darauf nicht, also fährt der Professor fort. „Er hilft nicht, oder? Mein Bruder war ein Christ, der an Krebs gestorben ist, obwohl er zu Jesus gebetet hat, dass er ihm doch helfen solle. Wie kann dieser Jesus gut sein? Kannst du mir das sagen?“
Der Student sagte nichts. „Das kannst du mir nicht beantworten, oder?“ fragte der Professor. Er nahm einen Schluck Wasser aus dem Glas, das auf seinem Tisch stand, um seinem Studenten Zeit zum Überlegen zu geben. „Lass uns noch einmal überlegen, junger Mann. Ist Gott gut?“
„Ähh, ja“, sagte der Student.
„Ist Satan gut?“
Ohne zu zögern, sagte der Student „Nein“.
„Wo kommt dann Satan her?“
Der Student antwortete zögerlich „Von Gott“.
„Richtig. Gott hat Satan erschaffen, oder? Sag mir, mein Sohn. Gibt es Unheil auf dieser Welt?“
„Ja…“

„Das Böse ist überall, oder? Und Gott ist dafür verantwortlich, oder?“
„Ja“
„Wer erschuf also all das Böse?“, fragte der Professor. „Wenn Gott alles erschuf, dann erschuf er auch das Böse. Da das Böse existiert, und wir uns durch unsere Taten definieren, ist Gott böse.“
Wieder hatte der Student keine Antwort parat. „Gibt es Krankheiten? Unsittlichkeit? Hass? Hässlichkeit? All diese schrecklichen Dinge existieren auf der Welt, oder?“
„Ja“
„Wer erschuf all diese Dinge?“
Der Student sagte nichts, also wiederholte der Professor seine Frage. „Wer erschuf diese Dinge?“ Wieder keine Antwort. Der Professor wandte sich von dem Studenten ab und ging durch den Raum. „Sag mir“, forderte er einen anderen Studenten auf. „Glaubst du an Jesus?“
Mit gebrechlicher Stimme sagte der Student „Ja das tue ich, Professor.“
Der alte Mann blieb stehen. „Die Wissenschaft sagt, man habe 5 Sinne, mit der wir die Welt um uns herum wahrnehmen. Hast du jemals Jesus gesehen?“
„Nein, ich habe ihn nie gesehen.“
„Dann sag uns, ob du ihn jemals gehört hast.“
„Nein, das habe ich nicht.“
„Hast du Jesus jemals gefühlt, geschmackt oder gerochen? Hast du Jesus in einer anderen Art und Weise jemals wahrgenommen?“
„Nein, ich fürchte nicht.“
„Und doch glaubst du an ihn?“
„Ja“
„Nun, nach unseren allgemein gültigen Regeln der Wissenschaft existiert Gott also nicht…Was sagst du dazu, mein Sohn?“
„Nichts.“ antwortete der Student. „Ich habe nur meinen Glauben.“
„Ja, Glaube..“ wiederholte der Professor. „Und das ist das Problem, das die Wissenschaft mit Gott hat. Es gibt keinen Beweis, nur Glauben.“
Der Student hielt für einen Moment lang inne, bevor er seinen Professor fragte; „Professor, gibt es so etwas wie Wärme?“
„Ja“
„Und gibt es Kälte?“
„Ja, mein Sohn. Auch Kälte existiert.“
„Nein, sie existiert nicht.“

Der Professur dreht sich sichtlich interessiert zu seinem Studenten. Im Raum wurde es plötzlich still. Der Student begann zu erklären. „Man kann viel Wärme haben, sehr viel, man kann Super-Wärme und auch Mega-Wärme haben, unendliche Wärme, weiße Wärme, ein wenig Wärme oder gar keine Wärme, doch wir haben nichts, was wir Kälte nennen können. Wir können –273°C haben, was keine Wärme ist, doch kälter geht es nicht. Es gibt so etwas wie Kälte nicht, andernfalls ginge es kälter als –273°C. Wir können alles untersuchen, was Energie besitzt oder weitergibt. Wärme ist das, was Objekte Energie weitergeben oder besitzen lässt. –273°C ist die absolute Abwesenheit von Wärme. Wie Sie sehen ist Kälte nur ein Wort, das wir für die Abwesenheit von Wärme gebrauchen. Wir können Kälte nicht messen. Wärme können wir in Temperatureinheiten messen, weil Wärme Energie ist. Kälte ist nicht das Gegenteil von Wärme, nur die Abwesenheit.“
Im Raum herrschte Stille. Irgendwo im Klassenraum fiel ein Stift zu Boden, was sich wie ein Hammerschlag anhörte.
„Was ist mit Dunkelheit, Herr Professor? Gibt es so etwas wie Dunkelheit?“
„Ja“ sagte der Professor ohne zu zögern… „Was ist Nacht, wenn sie nicht Dunkelheit ist?“
Da liegen Sie wieder falsch. Dunkelheit an sich existiert nicht. Es ist die Abwesenheit von etwas. Man kann wenig Licht, normal viel Licht, helles Licht oder blinkendes Licht haben. Aber wenn man gar kein Licht hat, dann nennt man das Dunkelheit. Wenn das nicht so wäre, könnte man Dunkelheit noch dunkler machen, oder?“
Der Professor lächelt den Studenten vor sich an. „Das wird ein gutes Semester. Also worauf möchtest du hinaus junger Mann?“
„Ja, Professor. Ich möchte damit sagen, dass Ihre Sichtweise schon im Ursprung fehlerhaft ist. Dadurch ist sie natürlich auch schlussendlich fehlerhaft.“
Der Professor ist sichtlich überraschend. „Fehlerhaft? Kannst du mir das genauer erklären?“
„Sie gehen davon aus, dass das Eine das Gegenteil vom Anderen ist.“ erklärt der Student. „Sie sagen es gebe das Leben und den Tod; einen guten und einen bösen Gott. Sie gehen davon aus, dass Gott etwas irdisches ist, das wir messen können. Die Wissenschaft kann nicht einmal so etwas wie einen Gedanken erklären. Notwendig für einen Gedanken sind Elektrizität und Magnetismus, doch beobachtet, geschweige denn verstanden werden, konnte ein Gedanke bisher nicht. Davon auszugehen, dass der Tod das Gegenteil vom Leben ist, ist dumm, denn der Tod an sich ist nichts was existiert. Der Tod ist nicht das Gegenteil von Leben, nur die Abwesenheit.“
„Nun, sagen Sie…Erzählen Sie Ihren Studenten, dass der Mensch vom Affen abstammt?“
„Wenn Sie von der Evolutionsgeschichte sprechen, junger Mann, dann ja!“
„Haben Sie jemals Evolution mit ihren eigenen Augen gesehen?“
Der Professor schüttelt seinen Kopf, noch immer lächelnd, da er weiß, worauf der Student hinaus möchte. „Ein wirklich gutes Semester wird das.“
„Da bisher niemand den Prozess der Evolution selbst beobachten konnte, lehren Sie ihren Studenten nicht einfach nur ihre Meinung? Sind Sie jetzt nicht eher ein Priester als ein Wissenschaftler?“
Die Klasse ist in großer Aufruhr. Der Student bleibt still, bis es auch in der Klasse ruhiger wird.
„Lassen Sie mich eine Antwort auf das Argument geben, das Sie vorhin bei meinem Kommilitonen gebracht haben.“ Der Student sah sich im Raum um. „Gibt es hier irgendjemanden, der schon mal das Gehirn des Professors gesehen hat?“ Die Klasse bricht in Gelächter aus. „Gibt es hier irgendjemanden, der schon einmal das Gehirn des Professors gesehen, gefühlt, berührt, geschmeckt oder gerochen hat? Keiner, vermute ich mal. Nach allen Regeln der Forschung sagt die Wissenschaft, dass Sie kein Gehirn haben, mit vollstem Respekt Herr Professor. Wenn Sie also kein Gehirn zu haben scheinen, wie können wir dann ihrem Unterricht vertrauen?“

Jetzt herrscht absolute Stille im Raum. Der Professor starrt den Studenten ausdruckslos an. Schließlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, antwortet er: „Ich denke, du musst dem einfach Glauben schenken.“
„Jetzt reden Sie von Glaube. In der Tat existiert Glaube…“, sagte der Student.
„Nun, gibt es so etwas wie das Böse?“ Etwas unsicher, antwortet der Professor: „Natürlich gibt es das Böse. Wir erleben es jeden Tag. Es liegt in der Natur des Menschen. Jeden Tag sehen wir das Böse, wie es sich in Form von Verbrechen und Gewalt zeigt. Solche Dinge sind nichts als böse.“

Darauf antwortet der Student: „Das Böse existiert nicht. Zumindest existiert es nicht als solches. Das Böse ist nur die Abwesenheit des Guten, von Gott. Es ist wie mit der Abwesenheit von Wärme oder Licht. Ein Wort, das der Mensch erfunden hat, um die Abwesenheit von Gott zu beschreiben. Gott hat das Böse nicht erschaffen. Das Böse ist nur der Zustand, wenn man Gottes Liebe nicht im Herzen trägt. Es ist wie mit der Kälte, die herrscht, wenn es keine Wärme gibt. Oder die Dunkelheit, die vorherrscht, wenn es kein Licht gibt.“
Der Professor setzt sich hin.
Der Student war Albert Einstein. 
Quelle:Marketium


Mittwoch, 22. Februar 2017


 
Mein Posting zum Thema: Warum sollte ich aufhören wollen?



 Ralf Nietzschmann für den Gesprächskreis und http://politikparadox.blogspot.de/ ,
http://robert-diegrossenreligionen.blogspot.de/
in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/


Liebe Freunde*innen des Gesprächskreises, verehrte Leser*innen und Bekannte,
in meinem Leben habe ich bestimmt unzählige Auseinandersetzungen geführt, wo unterschiedliche Meinungen aufeinander trafen. Bezogen auf den Gesprächskreis, stellt die Diskussion um die SPD und Schulz auch keine Ausnahme dar. Unterschiedliche Bewertungen sind vollkommen legitim. Wer letztendlich Recht mit seiner Meinung behält, wird sich spätestens nach dem 24.9. 2017 zeigen. Dann allerdings muss die Fairness einsetzen und eine offene Aussprache die Streitigkeiten beenden.
Ich habe mich bewusst in den letzten Tagen mit Wortmeldungen zurückgehalten.
Das heißt allerdings keinesfalls, dass ich mich zurückgezogen habe.
Deshalb werde ich mit diesem Post meine Einschätzung zur SPD vertiefen und verstehe das keinesfalls als Provokation. Es ist eben meine Meinung, resultierend aus den Erfahrungen mit der SPD, besonders seit 2003.
Nach desaströsen Umfrageergebnissen und fortschreitenden Mitgliederschwund, zauberte die SPD mit Schulz den Kanzlerkandidaten aus dem Hut. Schulz Präsidiumsmitglied der SPD, also keinesfalls soweit weg vom aktuellen Verhalten der SPD parteipolitisch, aber auch als Koalitionspartner der Regierung, soll es nun richten.
Gabriel darf nun als Außenminister auch weiter mitspielen und im Gleichgang mit den Führungsspitzen der SPD mal wieder den anderen Notenblock mit den linken Liedern hervorkramen. Die SPD besinnt sich ihres Klientel, nichts Neues vor Wahlen.
Als Wähler zählen aber für mich Fakten und dazu gehören sofort machbare Veränderungen zu Gunsten der AN, der Rentner, der sozial Benachteiligten, also dem Volk und nicht den Etablierten.
Nun soll mir aber keiner kommen über fehlendes Geld zu fabulieren.
Im derzeitigen Rüstungswahn, weil ja der Russe vor der Tür steht, sieht die schwarze Null, offiziell der Finanzminister, sofort Spielraum Gelder für die Aufrüstung zur Verfügung zu stellen.
Nun finde ich es löblich, wenn Gabriel der Funke Medien Gruppe sagt:
- Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat vor einer überzogenen Steigerung des deutschen Verteidigungshaushalts gewarnt. Europa werde mehr für seine Sicherheit tun, allerdings „mit Augenmaß“ und „nicht in blindem Gehorsam“ den USA gegenüber, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Deutschland stehe zu den Vereinbarungen in der Nato.
Sicherheit sei aber „mehr als das Zählen militärischer Hardware“, betonte Gabriel. Sicherheit sei vor allem Konfliktprävention, Stabilisierung schwacher Staaten, Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe.
„Jetzt reden manche einer Steigerung des Verteidigungshaushalts von 20 Milliarden Euro und mehr das Wort, wohlgemerkt pro Jahr. Die ersten Forderungen werden laut, die Rüstungsausgaben durch Kürzung der Sozialausgaben in Deutschland zu finanzieren“, kritisierte Gabriel.
Mit der SPD werde es das nicht geben, betonte er. „Wenn wir tatsächlich kein Problem mit einer solchen Erhöhung des Verteidigungsetats haben, wie der CDU-Finanzminister sagt, dann sollte auch Geld da sein für die Millionen Flüchtlinge und Vertriebene und ihre Kinder, für Essen und Trinken, und für Lebensperspektiven in ihrer Heimat.“ Dies wäre Sicherheitspolitik „im besten Sinne“. -
Ja, das kann man ja sofort mittragen.
Nur der gute Sigi muss uns Wählern auch sagen mit wem er das durchsetzen will.
Mit Flintenuschi oder Merkel bestimmt nicht. Beide sind ja auf der Suche nach einem Feind und treiben die Aufrüstung auf Kosten des Sozialen voran.
Wie ein Popstar erobert zur Zeit Schulz jede Halle und jeden Marktplatz, wenn er sich als Kanzlerkandidat vorstellt. Fehler seien nicht ehrenrührig, sagt uns Schulz und will die Agenda 2010 in einigen Punkten korrigieren.
Es tut mir leid, aber ich sehe da wiederum nur Wahlkampfgetöse und bestenfalls Wählertäuschung, vor allen auch für jüngere und politisch nicht so befassten Wählern.
Was Schulz mit großen Getöse unters Wahlvolk schmettert, reiht sich in die „ Wohltaten“ der SPD ein. Ich erinnere nur an die Rente mit 63, die ja nur eng begrenzte Jahrgänge tatsächlich mit 63 Jahren diesen Rentenanspruch ermöglichte.
Was hat den Schulz so weltbewegendes angekündigt?
Die Abkehr von der Agenda 2010 oder ein bisschen heuchlerische Kosmetik?
Die Bezugsdauer für Arbeitslosengeld etwas zu erhöhen und eine Verringerung der befristeten Arbeitsverhältnisse ist doch nun wirklich etwas dünn, um die SPD wieder als Vertreter der AN, Rentner und sozial Benachteiligter zurückzugewinnen.
Die Verlängerung der Bezugsdauer für ältere AN, schiebt doch die persönlichen Tragödien nur um ein paar Monate hinaus, mehr ist das nicht.
Die Betroffenen müssen nach wie vor ihr Vermögen, bis auf einen geringen Bedarfsschutz,
verbrauchen und sind dann wieder in Hartz IV.

Ich hatte ein längeres Telefonat mit einem NDS Freund aus Gelsenkirchen. Wir unterhielten uns über die bevorstehenden Wahlen in NRW, über die SPD und MP Kraft, über die Linke, natürlich auch über Trump und Putin.
Interessant war für mich die Aussage von Jacob zu der SPD und den Linken.
Seine Meinung dazu, wieder haben die interessierten Kreise es geschafft, Parteien für unsere Klasse auseinander zu dividieren. Nur eine vereinte Linke, wäre in der Lage nachhaltig für unsere Klasse zu wirken und die Teilhabe an einen reichen Deutschland herbeizuführen.
Ohne jegliche Böswilligkeit, bezeichnete er die Vereinigung BRD und DDR für die westdeutschen AN und Rentner als Start für den Abbau der sozialen Errungenschaften, wie sichere Renten oder auch Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe u. v. a. mehr. Man brauchte der anderen Seite nicht mehr zu beweisen, welches Gesellschaftssystem das Bessere ist.
Das Ziel kann doch nur sein, die SPD zu zwingen, die Agenda 2010 ohne Wenn und Aber zu beenden und die Rückkehr zu einer auskömmlichen gesetzlichen Rente einzuleiten.

Warum geht das in Österreich und in Deutschland nicht. In Österreich ist der Beitragssatz bei paritätisch 23 %. Es zahlen alle ein und es wird sogar eine 13te und für manche Berufsgruppen eine weitere Rente pro Jahr gezahlt. Das allgemeine Durchschnittsrentenivau ist auch noch höher im Vergleich zu Deutschland.
Natürlich fliesen dabei auch Steuermittel in das System. Auch in D. müssen die Beamtenpensionen, die Politikerpensionen aus Steuermitteln aufgebracht und rentenfremde Leistungen gezahlt werden. Nur in D. gehen reine rentenfremde Leistungen weitgehend zu Lasten der Beitragszahler, denn nachweislich werden durch bereitgestellte Steuermittel diese Leistungen nicht abgedeckt.

Nun zurück zur SPD. Wenn es der SPD wirklich ernst wäre, müssten sie noch in dieser verbleibenden Legislaturperiode, gemeinsam mit den Linken und Grünen, eine Veränderung herbeiführen. Nur da kann der Wähler erkennen, ob Schulz, Gabriel und die SPD ihre angekündigten linken Lieder weiter nachhaltig singen wollen. Trifft übrigens auch für die Grünen zu, bei den Linken habe ich da keine Zweifel.
Solange ich davon nichts merke, ändert sich an meiner Meinung zu Schulz und der SPD nichts.

Ich werde mir mit Sicherheit in der Karnevalszeit auch keine Trumpperücke zulegen und mich zum Kaspar machen. Ich bewerte Trump auf Grund meiner langjährigen Erfahrungen im politischen Leben. Und wenn ich Trump bewerte, verlasse ich mich auch nicht auf unsere Systemmedien.
Glaubt man nur den Systemmedien, dann ist Trump eine Bedrohung für die Demokratie und damit für die Welt. Diese gezielte Meinungsmache hat allerdings einen Denkfehler, Trump ist ja nach Maßgabe des jahrhundertelangen amerikanischen Wahlsystems gerade erst durch eine demokratische Wahl ins Amt gekommen ist. Die Wähler in den VSA haben entschieden und sie wollten Trump.
Trump sei ein Monster, eine Gefahr für die Verfassung und gefährlich inkompetent, hören wir jeden Tag. Offen wird über eine Amtsenthebung gesprochen, man muss die Welt retten und das geht nur ohne Trump. Verstehe ich nicht.
Ist die Welt wirklich erst seit den wenigen Wochen mit Trump als Präsidenten in Gefahr? Muss ihr derzeitiger Zustand, nicht ganz anderen Politikern angelastet werden?
Die zahllosen Kriege, sozialer Ausgrenzung, Flüchtlingsbewegung, massiver Armut verursacht durch sogenannte Freihandelsabkommen, nur wenige Beispiele dazu.
Gerne wird ja Trump mit Fake News in Verbindung gebracht.
Jüngstes Beispiel im Zusammenhang mit Schweden.
Aftonbladet aus Schweden berichtet ausführlich über Ausschreitungen in Stockholm mit Verletzten und Brandstiftungen.
Schon im Dezember 2016 berichtete der Deutschlandfunk und N24 über Code 291.
Unter dem Begriff Code „291“ werden in Schweden Polizeiberichte gesammelt und in einer Statistik zusammengefasst, wenn es um Straftaten mit Migranten geht. Unabhängig davon, ob sie Opfer oder Tatverdächtige waren. Alle Straftaten, die mit Code „291“ versehen sind, werden nicht veröffentlicht, über sie wird nicht mehr berichtet. Die Polizei wurde zum Schweigen gebracht.
http://www.deutschlandfunk.de/fluechtlingskriminalitaet-in-schweden-die-medien-schweigen.795.de.html?dram%3Aarticle_id=373438
N24 schreibt: „Nichts soll nach außen dringen – So lautet die Anweisung für schwedische Polizisten bei Straftaten im Zusammenhang mit Flüchtlingen. Das gilt auch, wenn Asylbewerber die Opfer sind.
“https://www.welt.de/politik/ausland/article151331793/Code-291-bringt-Schwedens-Polizei-zum-Schweigen.html
Was hat den Trump nun über Schweden gesagt, so außerhalb unserer Systemmedien zu lesen.
Schweden! Wer hätte das gedacht. Schweden. Sie nahmen in großer Zahl Migranten auf. Sie haben jetzt Probleme, die sie nie für möglich gehalten hätten. Schaut euch an, was in Brüssel passiert. Schaut euch an, was auf der ganzen Welt passiert. Schaut auf Nizza. Schaut auf Paris. Wir haben Tausende und Abertausende von Menschen in unser Land gelassen und es gab keine Möglichkeit, diese Leute zu überprüfen. Es gab keine Dokumentation. Es gab nichts. Deshalb werden wir unser Land absichern.
Er bezog sich auf eine Nachrichtensendung des Fernsehsenders Fox News.
Ich möchte das alles nicht bewerten, verweigere mich aber einen allgemeines Trump Bashing. Trump zu bewerten ist nach meiner Auffassung viel zu früh.


Nun noch ein paar Sätze zu Russland, Putin und den Hype über Aufrüstung und Feindbild.
Ich habe ja häufig meine Meinung zu Russland und Putin geäußert. Dabei habe ich stets betont, dass die Folgen des II. Weltkrieges für mich in der Bewertung eine große Rolle spielen. Persönlich habe ich nie, auch nicht zu Zeiten der Sowjetunion in der DDR, irgend eine Antipathie gegenüber der Menschen in der Sowjetunion empfunden. Im beruflichen Leben sind diese Menschen, egal welcher Nationalität sie besaßen, immer als liebenswerte Kollegen mir in Erinnerung. Auch nach der Wende arbeitete ich mit Russen und Ukrainern zusammen. Aus ehemaligen Kollegen im Rahmen des ESER (Einheitliche System Elektronischer Rechentechnik) zu DDR Zeiten sind wir Geschäftspartner geworden.
Anders war es mit der politischen Führungsriege, da kamen dann schon eher Zweifel auf.
Trotzdem musste man immer wieder auch da die Ergebnisse des II. Weltkriegs realistisch mit einbeziehen. Darum verstehe ich das Verhältnis vieler Westdeutscher, meistens in den Foren des ÖRF zu beobachten, in der Haltung zu Russland und Putin nicht. Im Fahrwasser der westlichen Siegermächte, habe ich den Eindruck, dass diese Foristen sich mit zu den Siegern des II. Weltkriegs aufspielen. Sie haben vergessen, dass die BRD bis heute keinesfalls souverän ist und die VSA, nach wie vor die deutsche Politik in wichtigen geopolitischen Entscheidungen steuert. Solange Deutschland keinen Friedensvertrag hat, sollte man schon mal diese Überlegungen in der Bewertung zu Russland mit einbeziehen.
Für mich sind sowohl Russland aber auch die VSA Weltmächte.
Nun ist Putin für mich bestimmt kein Freund, aber der besonnene Staatsmann. Ich bin froh das es ihn gibt, denn bisher war gerade er der Garant für Frieden in Europa.
Viele die unseren Systemmedien und Politikern, wie gerade Altmaier in der letzten Will Sendung, folgen, sollten sich mal ernsthaft mit der Frage Russland beschäftigen.
Ich möchte hier nur auf einen Link hinweisen.
https://www.vorwaerts.de/artikel/platzeck-ohne-entspannung-russland-keine-sicherheit-europa
Matthias Platzeck beschreibt eindrucksvoll die gegenwärtige Lage zu den Beziehungen zu Russland und was man in Anlehnung an die Ostpolitik eines Brandt und Bahr unbedingt machen muss. Ich würde hier ergänzen und auch Kohl und Politiker seines damaligen Umfeld mit einbeziehen.
Was wir in Deutschland durch Merkel und Co erleben ist Kriegsgeschrei und schädigt Deutschland sozial aber auch wirtschaftlich.
Nochmal zu Fake News. Was Altmaier in der Will Sendung zu Aleppo gesagt hat ,ist einfach unverschämt. Es kann doch nicht sein, dass in einem Krieg so einseitig über Kriegsopfer gesprochen wird. Krieg ist nie eine Lösung und Bomben werfen ist egal, wer sie abwirft immer ein Verbrechen an den Menschen. Es gibt keine böse Bomben und keine gute Bomben. Wenn Altmaier nun den Zuschauern nur die Russen und die syrische Armee für die Opfer in Aleppo verantwortlich macht, ist das schon mehr als eine Fake News.
Es ist der Versuch Verbrechen der sogenannten freiheitlich demokratischen Welt rein zu waschen.
Das gleiche Spiel betreibt Steinmeier, der Architekt von Hartz IV, ehemaliger Außenminister und nun im Hinterzimmer ausgeklügelter BP, durch eine sogenannte Wahl den staunenden Michel präsentiert, wenn er über die Ukraine spricht.
Dazu ein Beitrag von Albrecht Müller Nachdenkseiten
Für den neuen Bundespräsidenten Steinmeier beginnt die Ukraine Krise mit der sogenannten Annexion der Krim durch Russland. Er hat dies zuletzt kurz vor der Wahl zum Bundespräsidenten in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung behauptet.
Wörtlich:
„Es steht außer Frage, wer den Ukraine-Konflikt zu verantworten hat. Die völkerrechtswidrige Annexion der Krim, die Destabilisierung der Ost- Ukraine gehen auf das Konto Russlands.“
So einfach ist die Welt und das Weltbild des Herrn Bundespräsidenten. Tatsächlich hat die Ukraine-Krise schon viel früher begonnen, spätestens mit dem Versuch der USA, die Ukraine mit 5 Milliarden $ für Propaganda und Meinungsmache zu destabilisieren. 5 Milliarden $ haben die USA in sogenannte NGOs und allerlei ideologische Aufrüstung in der Ukraine investiert. Auch die Vorgänge auf dem Maidan und der Putsch gegen den damaligen Präsidenten einschließlich der Schüsse auf dem Maidan kommen im zurechtgebastelten Weltbild des ehemaligen Außenministers und neuen Bundespräsidenten offensichtlich nicht mehr vor. Im Westen, vor allem bei der NATO und den USA wird diese Version bis heute aufrechterhalten. Weil dann die Russen an dem Konflikt schuld sind und nicht mindestens ebenbürtig, wenn nicht sehr viel mehr, der Westen.
Eine Meinung, die ich unterstütze.
Auch diesbezüglich sollte man sich nicht auf die Systemmedien verlassen. Es gibt genügend Kommentare im Internet zur Ukraine, zum Maidan, zum korrupten teils faschistischen Regime, durch ausländische Medien und unabhängige freie Blogs. Damit meine ich nicht unbedingt RT Deutsch oder Sputnik, obwohl ich dort zur Meinungsbildung auch lese.
Zu den Todesschüssen wieder mal ein aktueller Beitrag, der geflissentlich in den Systemmedien keine Erwähnung findet.
https://www.heise.de/tp/features/Woher-kamen-die-Todesschuesse-3630949.html
 

Glück auf
 

Ralf



Samstag, 4. Februar 2017

Mein Posting zum Thema: Bundestagswahl SPD und Schulz
Ralf Nietzschmann für den Gesprächskreis und http://politikparadox.blogspot.de/ ,
http://robert-diegrossenreligionen.blogspot.de/
in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Liebe Freunde*innen des Gesprächskreises, verehrte Leser*innen und Bekannte,
nach einigen Tagen des Abstandes zu unsereren kontroversen teils aggressiven Diskussionen nach der Nominierung des Spitzenkandidaten der SPD für die BT Wahl am 24. September 2017, möchte ich im Rahmen dieses Postings meine Gedanken und Erkenntnisse doch noch mal darlegen.
Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden
Horst Seehofer, 2011 bei Pelzig hält sich

Würde das Volk sich danach richten, müsste man Wahlen abschaffen und andere Mittel einsetzen um die Interessen der Mehrheit des Volkes durchzusetzen. Die radikalste Form wäre dann die Revolution. Der Ausgang einer Revolution, wäre schwer einschätzbar. Vermutlich würden sich wieder nur Interessengruppen durchsetzen und ob diese zur einer humanistischen Gesellschaftsform führen würde bleibt spekulativ.
Die Geschichte zeigt, dass radikale Umwälzung nicht unbedingt zu einer humanistischen freien Gesellschaft führen müssen. Am Beispiel der Oktoberrevolution in Russland wäre das nachzuweisen. Deshalb vermeide ich so gut es geht auch die Begriffe Sozialismus oder gar Kommunismus.Beides hat es nach meinem Verständnis noch nie gegeben.
Wenn ich aber mich mit der SPD und den Godesberger Programm beschäftige, sehe ich durchaus Möglichkeiten ein Gesellschaftsform zu errichten, die sich auf Basis des dort beschriebenen demokratischen Sozialismus entwickeln könnte und das ganze ohne Revolution.
Genau dieses Godesberger Programm war für viele der Menschen in der DDR in den Jahren 1989 / 1990 das Ziel eine andere DDR zu schaffen. Leider mussten diese Menschen erkennen, dass die Unterschiede zwischen Illusion und Realität immer noch die bestimmende Komponente bleibt.
Diese Menschen, zu denen ich mich zugehörig zählte, erlitten eine krachende Niederlage und mussten sich nun mit der Realität der BRD nach dem Beitritt der DDR zum GG der BRD auseinandersetzen und was viel wichtiger ist zu behaupten.
Unser alter Gesprächskreis sowieso und die im Laufe der Zeit neu hinzugekommenen Teilnehmer, sahen in der SPD weitgehend die Partei, welche unseren politischen Vorstellungen erfüllen könnte und so wählten wir dann auch diese Partei bei den Wahlen, egal ob BT, LT oder kommunal.
Mit der Agenda 2010 ab 2003 bis 2005 kam die große Ernüchterung. Im Gesprächskreis spalteten wir uns bezüglich des Wahlverhaltens immer mehr auf. Der Trend war für weiter SPD zu wählen, oder auch Grüne, einige sind zum Nichtwähler geworden und etwa die Hälfte wählten nun - Die Linke -. Eine Vorstellung, welche ich 1990 persönlich vollkommen ausgeschlossen hätte. Für mich war die WASG der ausschlaggebende Punkt, mich dieser Partei als Wähler zuzuwenden.
Nun stehen 2017 Bundestagswahlen an und die SPD wartet mit einen Spitzenkandidaten auf, der auch im Gesprächskreis eine Diskussion auslöste, deren Dimensionen ich noch nie so erlebt habe.
Anders gesagt an Schulz scheiden sich die Geister.
Da ist mein Ansatz und diesen setze ich meine Überlegungen entgegen.
Für mich haben wir in der BRD eine Einheitspartei bestehend aus CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP, letztere wenn sie in Regierungsverantwortung waren auch ohne Wenn und Aber.
Zum Anderen – Die Linke – und die AfD auch wenn diese noch nicht im BT ist.
Nun möchte ich nicht nochmal auf Entscheidungen der Einheitsparteien und deren Politik fürs eigene Volk vor allen im sozialen Bereich, aber auch im internationalen Bereich, da vorallen die bedingungslose Politik gegenüber den VSA und auf die Rolle der Merkelregierung in der EU, eingehen. Die Auswirkungen dieser Politik für das eigene Volk im Inland wird immer mehr verstärkt sichtbar und findet in der Flüchtlingsproblematik einen weiteren nicht zu beherrschenden Höhepunkt.
Nun präsentiert die SPD dem Volk einen Messias, also den Hoffnungsträger Schulz.
Nicht nur zum Teil im Gesprächskreis, sondern auch in den Medien, bei Parteiveranstaltungen der SPD entsteht nun ein Hype um diesen Schulz.
Bei der SPD selber kann ich ja das noch verstehen, dass sie nach den letzten Strohhalm greift.
Bei den Medien sehe ich das anders. Hier wird dem Volk ein Spektakel geboten. Es wird ein Wahlkampf suggeriert, der für mich bisher Wahlkrampf bleibt und in Wirklichkeit ablenken soll, von tatsächlichen notwendigen Veränderungen in unserer Gesellschaft.
Solange Schulz keine klare Koalitionsaussage macht, um seine nun angekündigte Neuausrichtung der SPD durchzusetzen bleibt für mich Schulz der Schulz, wie er sich in Brüssel in den verschiedenen Funktionen dargestellt hat, also grundsätzlich passend zu der von mir bezeichneten Einheitspartei.
Wir brauchen doch nicht um den heißen Brei herumzureden. Schulz Ankündigungen, die ja erstmal gut klingen mögen, kann er nur mit einer über 50 % Mehrheit für die SPD schaffen, was natürlich utopisch ist, ansonsten braucht er Koalitionspartner. Wer die sein könnten, weiß jeder selber.
Nun nochmal besonders für die Schulz Freunde aus unserem Gesprächskreis, einige Fakten zu Schulz von mir, die nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erfüllen.
Schulz verdammt die Eliten, gehörte aber doch dazu.Hat er sich in der Öffentlichkeit dafür entschuldigt oder distanziert? Warum sollen ihn deshalb Merkel Wähler folgen, denn bisher hat er doch Merkel in Brüssel stets unterstützt und wer ihn deshalb nicht folgte beschimpft.



Plötzlich will er Merkel entmachten.
An den Taten sollen die Menschen gemessen werden, so Schulz. Was hinterlässt Schulz in Brüssel?
Eine EU, die kurz vor den Zusammenbruch steht, Brexit, abdriften von EU Ländern nach rechts, um nur einiges zu benennen.Er trägt zwar nicht die alleinige Schuld, aber als Parlamentspräsident hat er maßgeblich eine Politik, zum Beispiel die Dominanz Deutschlands in der EU, offensiv vertreten.
Schulz verkündet nun medienwirksam, die elitäre Politik in Berlin sei ihn ein Dorn im Auge. Er will diese Politik und die Verantwortlichen dafür entmachten. Doch zu genau dieser Elite zählt seine SPD. Dort ist kein offenes Ohr mehr für die Belange der Arbeitnehmerschaft, seit der Agenda 2010.
Nur wenn er sich grundsätzlich und nicht nur mit belanglosen Geplapper von der Agenda 2010 verabschiedet, könnte er mich überzeugen.Mit wem will er das in der SPD machen?
Mit dem Seeheimer Kreis, mit Nahles, Oppermann, Gabriel, Schäfer Gümpel, um nur einige aus dem Kreis der Spitzenfunktionäre zu nennen?
Holt er sich Unterstützung beim zukünftigen „ freigewählten“ Bundespräsidenten und Mitarchitekten der Agenda 2010, oder distanziert er sich von diesen?
Solange ich von einen Spitzenkandidaten keine klar zuzuordnende Antworten erhalte, die mich im Interesse meiner Klientel Interessieren ist er für mich nicht wählbar.Trifft übrigens für andere Spitzenkandidaten genau so zu. Damit beantworte ich zum wiederholten Mal, dass für mich niemals eine AfD als Alternative in Frage käme. Nicht mal als Protest, lieber beschäftige ich mich mit parteilosen Direktkandidaten als Erststimme bei der Wahl.Ist zwar in meinem Wahlkreis noch offen, aber noch ist ja Zeit.
Im Gegensatz zu Merkel ist zwar Schulz ein guter Redner und Ideologe. Zur Zeit kann er aber Merkel, die ja grün und gelb noch im Hintergrund hat, nur einen geruhsamen Wahlkampf bieten, gegebenfalls ein paar Stimmen von der AfD und den Linken zurückholen, mehr aber nicht.
Es wird wohl in der BRD alles beim Alten bleiben, befürchte ich. Gerne würde ich mich nach dem 24. September korrigieren wollen.
Glück auf
Ralf






Samstag, 28. Januar 2017

AW am So. 29.1.2017

Video: Vorschau auf "Können Sie Kanzler, Herr Schulz?"

29.01.17 | 00:26 Min.
Die SPD hat ihren Kanzlerkandidaten: Martin Schulz soll die Sozialdemokraten in den Wahlkampf führen. Doch wofür steht er? Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Schulz stellt sich live den Fragen von Anne Will.
Weil die Kommentarfunktion im AW-Forum sehr begrenzt ist, stelle ich meine Gedanken zum aktuellen Thema hier ein.

Kann Schulz Kanzler? Natürlich kann er das. Die Besetzung der Regierungsposten war doch noch nie eine Frage des Könnens im Bezug auf die Sache und das jeweilige Amt! Wenn ein Wirtschaftsminister „dem Pack“ den Stinkefinger zeigend von heute auf morgen „diplomatischer“ Außenminister kann; wenn eine Assistenzärztin BMin für Arbeit und Soziales, aber auch Verteidigung kann (die Liste der kurzfristigen Amtswechsel lässt sich beliebig fortsetzen); dann kann Schulz wohl auch Kanzler.
Denn die Besetzung der Posten war bisher wohl nie eine Frage des Könnens im Bezug auf die Sachthemen. Sondern stets eine parteipolitische Klüngelei! Die Frage müsste lauten: Herr Schulz können sie die Richtlinien der – notwendigerweise zu ändernden – Politik bestimmen?!

Differenzen, sowie auch Übereinstimmungen in der Sache gibt es über alle Parteigrenzen hinweg! Aber die Differenzen zu überwinden, die Übereinstimmungen und zwar im Sinne des „Großen und Ganzen, der Zukunft“ dieses Landes herzustellen, war wohl nie der primäre Sinn der jeweils Regierenden. Ansonsten hätte man doch inzwischen schon längst die größten Probleme beseitigt. Müsste man nicht vor jeder Wahl erneut das Versprechen abgeben, dass man aber nun künftig für die Beseitigung und an der Lösung derselben arbeiten würde?! An deren Lösung man ständig durch den Koalitionspartner behindert wurde, welche man genau mit diesem lösen wollte?! 
Dies sind doch die öffentlich gemachten Äußerungen – den Wahlkämpfen geschuldet - der Regierungsparteien, egal wer dabei federführend und wer nur Partner war und ist!
Ein „Paar“, welches seine Probleme in der Sache nicht lösen kann und jeweils dem Partner die Schuld dafür gibt, ist auch ständig auf der Suche nach einem neuen, besseren Partner (obwohl man die ungelösten Probleme ja mitnimmt)!

Und deshalb, weil es stets nur um die Besetzung (die Befriedigung der eigenen Lust) von Posten und Ämtern und nicht um die Sache an sich ging und geht, genau deshalb kann ein Schulz auch Kanzler!

Und hier gehts zum Forum:

https://daserste.ndr.de/annewill/archiv/Forum-Koennen-Sie-Kanzler-Herr-Schulz,diskussionschulz100.html

Donnerstag, 26. Januar 2017

Menschen bei Maischberger vom Mi. 25.1.2017



Alles auf Schulz - kann er Merkel stürzen


Nur ein paar wenige Gedanken zu dieser Sendung.

Was für ein Verständnis von konsequent sein und Konsequenz die PolitikerInnen dieses Landes haben, wird von mal zu mal immer offensichtlicher! Um es gleich vorneweg zu sagen; dies gilt nicht nur für den SPD-Mann Gabriel, sondern für all diejenigen, welche an ihren vorherigen Aufgaben scheiterten und z. T. aus eigener „Überzeugung“ oder dahingehend überzeugt werden mussten und dann eine „höhere Aufgabe“ erfüllen sollten.

Aber am Beispiel Gabriel´s wird es derzeit so offensichtlich wie fast nie zuvor.

Da ist einer so konsequent, dass, weil er nicht in der Lage ist, einen „Achter“ als Steuermann auf die Erfolgsspur zu bringen, nun gleich als Kapitän auf die Brücke eines Luxuskreuzers geht?!
Der vom 3-Meter Brett in einem Sprungbecken nicht erfolgreich in das Wasser eintauchen kann, deshalb dann sofort auf den 10-Meter Turm geht?!
Der das eigene Volk nicht von seinem Können überzeugen konnte, nun die ganze Welt von seinem Können überzeugen will?!

Was konsequent sein und Konsequenz für das einfache Volk bedeutet, zeigt das derzeit „berühmteste“ SPD-Mitglied, die Putzfrau S. Neumann!

Wenn es für den Erfolg noch nicht reicht, dann muss man eben zurück ins Trainingslager, in die Opposition und nicht einfach weiter mitspielen. Nur damit man auch an der Tafel der Sieger bei der Siegesfeier teilnehmen und sich an dieser (selbst)bedienen kann und so tun darf, als gehörte man zu den Siegern?!










Freitag, 20. Januar 2017

Religionsstunde über Glaubenspolitik bei Maybrit Illner am 19.1.2017



Der unberechenbare Präsident

"maybrit illner" mit dem Thema "Der unberechenbare Präsident – stellt Trump die Welt auf den Kopf?" am Donnerstag, den 19. Januar 2017, um 22:15 Uhr im ZDF.

https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner/Der-unberechenbare-Praesident-stellt-Trump-die-Welt-auf-den-Kopf-maybrit-illner-vom-19-Januar-2017-100.html

In keiner Sendung wurde jemals deutlicher, dass es sich auch bei der Politik und deren Interessen nur um eine Glaubensangelegenheit, also Religion im verbreiteten Sinne – verbunden mit den Vorteilen gegenüber den jeweils eigenen Interessen - handelt.
Jeder glaubt zu wissen, wo „das Böse“ gerade agiert. Und glaubt damit auch ausdrücken zu können, wo „das Gute“ agiert.
Es kommt auch immer wieder zum Ausdruck des Zweifels, der (eigenen) Meinung, Vermutung und des Glaubens an die eigene, wahre Erkenntnis dessen, was sich in der Welt derzeit gerade abspielt.
Also „Religion“ im wahrsten Sinne dessen, wie man heutzutage Religion verkündet und versteht.
Nicht im Sinne des Wortes: Religion (von lateinisch religio ‚gewissenhafte Berücksichtigung‘, ‚Sorgfalt‘, zu lateinisch relegere ‚bedenken‘, ‚achtgeben‘, ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.“)

Einzige Gemeinsamkeiten aller Teilnehmer an der Diskussionsrunde: Unwissen, Angst und das Wissen darüber, dass es in der Welt „das Gute“ und „das Böse“ gibt! Und dass sowohl „die Guten“, als auch „die Bösen“ über Geheimdienste verfügen (müssen), die ihren jeweiligen Regierungen erklären und aufzeigen, wo sich „das, der Böse“ gerade befindet und agiert.

Einer, der am lautesten „im Wald pfeift“ ist Norbert Röttgen, wenn er „unsere“ Werte erklärt. Wenn er erklärt, dass „der kalte Krieg“ vorbei ist und im selben Atemzug verkündet, dass „wir“ mehr tun müssen, um „wehrhaft“ zu sein?! Wogegen eigentlich, wenn er selber sagt, dass „der kalte Krieg“ vorbei sei?! Erwartet er einen „heißen Krieg“?! Waren die von ihm so gepriesenen „Werte der Guten“ dann doch nicht so erfolgreich, wie er immer wieder behauptet?!

Interessant finde ich auch die „Feststellung, Unterstellung“, dass Trump Präsident von Putin´s Gnaden wäre?! Wie schwach muss dieses Amerika mit all seinen großen (größten) Fähigkeiten (die besten Geheimdienste der Welt, die größte und beste militärische Macht der Welt, die größte Demokratie der Welt, das einzige Land der Welt, welches über die Erkenntnis der „wahren Werte“ und Menschenwürde verfügt, usw.) sein, wenn der neue Präsident ihres Landes eine Marionette Putins ist?! Hatte Obama nicht im März 2014 noch von der „Regionalmacht“ Russland, welche keine höchste Bedrohung für die USA sei gesprochen?!
Und nun fürchtet sich auch die Bundesregierung vor dieser Regionalmacht und deren Einmischung in den Bundestagswahlkampf 2017?!

Insgesamt am nüchternsten und sachlichsten argumentierte noch Frau Stelzenmüller. Auch wenn sie ihre eigenen Ängste vor „dem Bösen (im Osten)“ nicht verhehlen kann. An der Stelle allerdings, wo sie von der Tatsache der „russischen Einmischung“ ohne Beweise für angebliche Wahlmanipulation spricht, ist sie nicht mehr neutral. Denn wäre sie dies, dann müsste sie von der Tatsache der gegenseitigen Einmischungsversuche und Einmischungen (Manipulationsversuchen) – denn was sonst sollen die eigenen Geheimdienste, Thinkthanks etc. machen?! - sprechen.
Bei ca. Min. 48-49 hat sie dahingehend recht, dass „wir“ uns selber im Spiegel betrachten müssten, ehe wir uns ein „Bild“ von anderen machen. Aber auch hier schränkt sie sofort wieder dahingehend ein, dass sie explizit die „rechten“ und „linken“ Ränder anspricht. Bevor „wir“ anderen Ratschläge bezüglich „Werte“ erteilen, sollte man sich schon sehr genau selber hinterfragen, ob man auch selbst all die „Werte“, welche man von anderen erwartet und fordert auch selbst gewissenhaft erfüllt!

Trump wird vmtl. der erste „ehrliche“ Präsident, der seine Aufgabe darin sieht, primär seine eigenen und seiner Wähler Interessen zu vertreten. Der Politik so macht (wenn er es denn kann), wie er sie versteht, was er kann und was sie in Wahrheit auch ist: nämlich ein „Geschäft“ mit entsprechenden Interessen und InteressenvertreterInnen!
Und genau dies ist es eigentlich, was „Alle“ so verstört und verwirrt! Diese „Offenheit“ und „Ehrlichkeit“ im Bezug auf die tatsächlichen „Werteinteressen“ all derjenigen, welche sich auf eine „verantwortungsvolle“ Position mit entsprechenden Machtbefugnissen als InteressenvertreterInnen wählen (haben) lassen!

Fazit: es bleibt dem Einzelnen nichts anderes übrig, als selbst zu glauben, danach zu handeln und so zu eigenen Erkenntnissen zu kommen.



Donnerstag, 19. Januar 2017

Mein Posting zum Thema: Correctiv
Ralf Nietzschmann für den Gesprächskreis und http://politikparadox.blogspot.de/ ,
http://robert-diegrossenreligionen.blogspot.de/
in Anlehnung an die
Nachdenkseiten (NDS)
http://www.nachdenkseiten.de/
Liebe Freunde*innen des Gesprächskreises, verehrte Leser*innen und Bekannte,
ich möchte als Fortsetzung meines Postings - Fake News – Postfaktisch – Meinungsfreiheit - weiter vervollständigen.
Es war ja zu erwarten, dass die Regierungspolitik unter Zustimmung größerer Teile der Opposition in Richtung Einschränkung der Meinungsfreiheit im Internet, da besonders in den sozialen Netzwerken, im Hinblick auf die BT Wahlen im September, weiter geführt wird. Nun ist man ja soweit, dass Facebook mit Correctiv ja einen „unabhängigen Partner“ für Deutschland gefunden hat, der Posts bei Facebook auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft und dann entsprechende Maßnahmen ergreift, die von Facebook akzeptiert werden.
Die Unternehmenschefin Sheryl Sandberg dazu – Wir wollen nicht entscheiden, was die Wahrheit ist – und ich glaube, niemand will, dass wir das tun. Also müssen wir mit Dritten zusammenarbeiten, die Experten sind. Ein geschickter Schachzug, mehr ist das nicht. Sie weiß natürlich auch, dass die Forderung aus Deutschland nichts anderes als Zensur ist.
Mit Facebook begegnen die Nutzer grundsätzlich erstmal einer Art monopolistischer Plattform weltweit. Es ist unmöglich die täglichen Bewegungen auf Facebook auszufiltern.
Es liegt grundsätzlich beim Nutzer von Facebook, egal ob er dort selber postet, oder nur liest, was er posten will und wie er Posts für sich selber bewertet. Die meisten User besitzen nämlich durchaus die Intelligenz und Bildung Posts und Einträge zu bewerten und für sich die richtigen Entscheidungen über den Wahrheitsgehalt abzuleiten. Weiter gedacht, es geht unseren Politikdarstellern auch nicht um die überwiegend im privat liegenden Bereich liegenden Posts, sondern um veröffentlichte Meinungen, die nicht in ihr Bild der Massenbeeinflussung passen.
Erstmal muss man unterscheiden zwischen Meinung und Nachricht. Da beginnt nämlich schon das Dilemma. Was erleben wir denn tagtäglich in den Systemmedien? Es überwiegen doch vorrangig erstmal nur „passende Meinungen“, die gut verpackt den Anschein einer Nachricht tragen. Ich könnte jetzt auf so viele Ereignisse der letzten Jahre hinweisen, wo Meinungen der Systemmedien, welche als Nachricht verkauft worden sind, sich später als Fake News herausgestellt haben.
Konzentriere ich mich nur mal auf Wahlen und die Angst unserer Politiker der Einheitspartei von SPD/CDU/CSU/GRÜNE und auch eingeschränkt von Linken, der FDP und der AfD. Anlass der Angst war der Wahlausgang in den VSA zu Gunsten Trumps.
Es ist der behauptete Zusammenhang zwischen Falschmeldungen und Wahlergebnissen nicht belegt, wird aber durch unsere Systemmedien als Nachricht verkauft. Gegenteilige Meinungen, auch von Nutzern von Facebook, werden grundsätzlich als Fake News eingestuft, Argumente werden ignoriert und nicht veröffentlicht. Dieses Verhalten legt den Schluss nahe, dass die Politiker und im Gefolge die Systemmedien glauben, das nur sie die Wahrheit gepachtet haben und das Volk diese Wahrheiten widerspruchslos zu akzeptieren haben.
Im Klartext muss doch einfach erstmal die Definition Fake News klar sein.
Der Istzustand ist nachweislich so, dass spekulative und unbelegte Berichte sowohl in den Systemmedien, aber auch auf Facebook, auf Blogs und Homepages, zweifelsohne auftauchen, also hat vom Grundsatz her nur der Leser das Recht sich seine Meinung zu bilden. Zu Blogs und Homepages äußere ich mich nochmal.
Erstmal und das ist keine Fake News, möchte ich mich zu Correctiv äußern.
Viele unserer Mitbürger wissen nämlich überhaupt nicht, wer sich dahinter verbirgt und wie die Manipulation, so meine Empfindung, geplant ist.
Correctiv stellt sich als ein gemeinnütziges Recherchezentrum vor.
Es arbeitet nicht gewinnorientiert und sei unabhängig, so die kolportierte Eigendarstellung.
Dem setze ich meine Meinung, basierend auf nachzuprüfenden Material, oder tatsächlicher Nachricht, entgegen.
Das Portal wurde 2014 gegründet. Die Stifterin war Anneliese Brost, Ehefrau von Erich Brost, beide an der Spitze eines der größten Zeitungsimperien des Landes, der WAZ-Mediengruppe. Chef des Portals Correctiv ist David Schraven, diesem untersteht eine ca. zwanzigköpfige Redaktion. Er selber war Chef des Recherche-Ressorts der milliardenschweren WAZ – Mediengruppe. Schravens Chef war damals Bodo Hombach.
Dieser war unter Schröder Kanzleramtschef und maßgeblich als Medienprofi beteiligt, u. a. auch die Agenda 2010 dem Volk zu verkaufen.
Seit 2011 ist Hombach Vizechef der finanzstarken Brost Stiftung. Die Brost Stiftung selber bezeichnet sich als ein modernes Werkzeug bürgerlichen Engagements.
Correctiv wurde mit einer Geldspritze der Brost Stiftung überhaupt erst ermöglicht und diese bleibt nach wie vor der größte Sponsor des Portals.
Sponsoren des "unabhängigen Recherchezentrums" waren 2016 laut https://correctiv.org/correctiv/finanzen/
2016 (1.1.-30.11.)
Brost-Stiftung 925.000 Euro Stichting Adessium 114.000 Euro Schöpflin Stiftung 103.900 Euro
Deutsche Bank AG 54.750 Euro Stiftung Vielfalt und Partizipation gGmbH/Vor Ort NRW LfM-Stiftung für Lokaljournalismus 51.900 Euro Rudolf Augstein Stiftung 35.000 Euro
Open Society Foundations 26.884 Euro Bundeszentrale für politische Bildung 19.350 Euro
GLS Treuhand e.V. 18.500 Euro RTL Television GmbH 12.014 Euro Journalismfund.eu 10.000 Euro Google Germany GmbH 9.758 Euro Zweites Deutsches Fernsehen 5.000 Euro ( GEZ!!)
Verband der PSD Banken e.V. 5.000 Euro Deutsche Gesellschaft für Informationsfreiheit e.V. 4.760 Euro Pro Rauchfrei e.V. 4.250 Euro Konrad Adenauer Stiftung 4.000 Euro Rotary Hilfe e.V. 3.000 Euro Stiftung Erneuerbare Freiheit 3.000 Euro Heinrich Böll Stiftung Nordrhein-Westfalen 2.571 Euro Zeitenspiegel Reportagen Reinhardt & Partner 2.000 Euro Gruner + Jahr GmbH & Co KG 1.785 Euro ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius 1.500 Euro
Wie unabhängig dieses Portal ist, die solche Finanziers im Hintergrund haben, möge jeder Leser meines Postings selber für sich entscheiden. Unstrittig dürfte sein, dass Correctiv bei den Etablierten von Politik, Wirtschaft und Medien außergewöhnlich gut vernetzt ist. Für mich keinesfalls das Abbild von kritischen Journalismus und erst recht nicht als Einrichtung für die Bewertung der Wahrheitsfindung auf Facebook.
Zu diesem Komplex ein Zitat von Jens Berger Nachdenkseiten:
Was Correctiv bislang mit seinem mehrere Millionen Euro schweren Budget „recherchiert“ hat, ist vergleichsweise belanglos. Dafür fällt das „Zentrum“ immer wieder durch kaum verhohlene Kampfrhetorik auf; so beispielsweise als man erst vor wenigen Wochen das Ergebnis einer langen Untersuchung zu den „Medien der Neuen Rechten“ präsentierte und Ken Jebsen KenFM sowie RT Deutsch gleich mit in die braune Schublade packte.
Man muss Ken Jebsen ja nicht gut finden, das ist alles Geschmackssache. Aber „neu-rechts“? Das ist so dämlich, dass man wirklich nicht weiß, ob man darüber nun lachen oder weinen soll. Gefährlich ist dabei vor allem eins: Was das „Recherchezentrum “ dort macht, ist eine groteske Verharmlosung der echten neuen Rechten. Ein Götz Kubitschek freut sich sicherlich, wenn er in eine Schublade mit Jebsen und RT Deutsch geworfen wird.
Dem ist nichts hinzuzufügen. Ich alleine entscheide, wie Millionen von Usern weltweit, was ich lese und vor allen, wie ich das Gelesene einordne und wie es mit meiner persönlichen Meinung vereinbar ist. Correctiv ist lediglich ein Instrument der Politikerkaste, die vor lauter Angst um ihre Pfründe, versuchen das Volk dumm zuhalten und für sich einzuspannen, zu mindestens vor Wahlen.
Danach ist das Volk nur wieder lästiges Beiwerk.
Nun möchte ich auf Grund von Anfragen meine persönliche Meinung zu Blogs und Homepages äußern.
Beide, vereinfacht nur Blogs genannt, sind mit Facebook, Twitter, Instagram, WhatsApp u. a., nicht unmittelbar zu vergleichen. Blogs verfügen über einen Blogbetreiber und dieser nutzt die Dienstleistung eines Hosting Provider.
Grundsätzlich trägt der Blogbetreiber die Verantwortung über seinen Blog und die Inhalte, die er veröffentlicht, auch Kommentare von Dritten. Bei Beschwerden von Usern, egal ob persönliche Dinge oder auch Posts, die als Fake eingeschätzt werden, hat der sich Beschwerende grundsätzlich erstmal an den Blogbetreiber zu wenden. Dazu trägt das Impressum bei. Blogs ohne Impressum sollte man grundsätzlich kritisch betrachten. Auf alle Fälle sollte der Blog so gestaltet sein, dass man den Betreiber irgendwie, wenn auch manchmal kompliziert, erkennen kann.
Der Blogbetreiber entscheidet erstmal, ob er der Beschwerde statt gibt, oder das im Sinne des Blogs bezüglich der Inhalte so stehen lässt, z. Bsp. Kommentare werden durch Löschung einzelner Kommentare im Ablauf sinnentstellt, da keine Zusammenhänge erkennbar bleiben.
Ein weiterer Schritt wäre die Kontaktaufnahme zum Provider des Blogs und letztendlich die Einbeziehung eines Rechtsanwaltes, wenn keine Einigung erzielt wird.
Von diesem hier aufgezeigten Weg, möchten ja wiederum einige der Politiker auch abweichen und plädieren für das Löschen bzw. Blockieren von Webseiten, die nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Im Klartext, es sollen türkische, russische, chinesische Verhältnisse geschaffen werden.
Auch hier glauben die Befürworter, dass nur ihre Wahrheit zu zählen hat. Das GG § 5 auf freie Meinungsäußerung, scheint diesen Leuten nichts mehr zu bedeuten.
Dazu noch die Vorratsdatenspeicherung und Totalüberwachung und das ganze unter den Deckmantel der Demokratie. Ich kann es mir nicht verkneifen, aber Mielke rotiert im Grab vor Begeisterung.
Apropos Mielke, selbstverständlich habe ich meine Meinung zu RRG in Berlin zur Sache Holm.
Im Posting 2016 – Aus meiner Sicht -, habe ich mich dazu auch schon geäußert.
Was soll ich den Fragern antworten?
Mit Sicherheit verfalle ich nicht dazu jeden Menschen zu verdammen, der irgendwie mit der Stasi in Verbindung gebracht wird. Hier muss immer das persönliche Verhalten und vor allen der Nachweis der Schädigung von anderen Personen und Vorteilsnahme Vorrang bei der Betrachtung haben.
Nun kann ja jeder selber mal die Biographien von Holm und Gauck betrachten.
Als Vorwand für die Demontage Holms, diente ein Personalfragebogen der Humboldt-Universität aus dem Jahr 2005, in dem Holm eine hauptamtliche Tätigkeit für das Ministerium für Staatssicherheit der DDR verneint hatte. Man sei der Auffassung, dass es sich bei seiner 1989 begonnenen Ausbildung als Offiziersschüler im Wachregiment Feliks Dzierzynski, dass dem Ministerium für Staatssicherheit unterstand, um eine Tätigkeit bei der Stasi handelte.
Holm hingegen deutete diese Ausbildung als Ausbildung im Rahmen seines Wehrdienstes an. Diese Ausbildung endete mit dem Ende der DDR nach fünf Monaten. Eine Bewertung dieser unterschiedlichen Auffassungen wird nun ein arbeitsrechtlicher Prozess klären müssen, denn auch eine Wiedereinstellung nach seinem Rücktritt als Staatssekretär lehnt die Humboldt-Universität ab. Zu beachten wäre auch noch, dass Holm 2007 zum Beispiel, in der der taz erklärt hatte, sich als 14-Jähriger für eine spätere Laufbahn beim MfS verpflichtet hat. Seine Beweggründe, die in der Familie lagen, schilderte er damals ausführlich. Außerdem distanzierte er sich vom System DDR, für mich legitim unter Beachtung seines Alters und der Umstände.
Ich bin ja gespannt, ob die Systemmedien über die Studentenproteste an der Humboldt-Universität wegen der Entlassung von Holm berichten.
Doch darum geht doch nicht wirklich. Vielmehr wollten SPD und Grüne dem Koalitionspartner LINKE ganz schnell zeigen, wo ihre Grenzen sind. Und für den alten Westberliner Wohnungsbaufilz war Holm als Staatssekretär ohnehin der Leibhaftige. Dazu sollte man sich mit der Person Holm und seine Rolle im sozialen Wohnungsbau mal genauer beschäftigen.
Natürlich ist die LINKE eingeknickt, anstatt klipp und klar zu sagen: – Holm bleibt oder wir gehen -. Regierungsbeteiligung ist für die Berliner LINKE, schon lange ein Wert an sich.
RRG wird jetzt natürlich weitermachen. Wer mit dieser Konstellation noch immer die Hoffnung auf einen Politikwechsel verbindet, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Für den Bund sowieso illusorisch.
Nun muss ich abschließend doch nochmal Gauck erwähnen. Jeder Bürger kann Gauck ungestraft als Begünstigten der Stasi bezeichnen. Jeder politisch interessierte DDR-Bürger kann sehr wohl beurteilen, welche Rolle Gauck in der DDR gespielt hat, alleine schon durch seine Privilegien, die er als Pfarrer genoss. Das Nämliche trifft auf seine Kinder zu, die nach ihrer Ausreise aus der DDR, immer wieder in die DDR einreisen durften. Über Gauck als Bürgerrechtler möchte ich mich lieber nicht mehr auslassen.
Was mich aufregt, ist die Tatsache, dass vor allen Altbundesbürgern Gauck als Bundespräsidenten so in den Himmel heben, das ist für mich Pseudomoral.
Warum werden die Falschangaben einer A. Merkel nicht publiziert?
Angeblich war ja Merkel nach eigenen Angaben Kulturreferentin in der FDJ, in Wirklichkeit jedoch war sie für Agitation und Propaganda zuständig. Später erinnerte sie sich wieder. Merkel ist ja auch nicht Holm, da lässt man das schon mal außen vor. Erinnert mich immer an Gysi, dessen Stasivergangenheit war ja immer vor Wahlen ein Thema.

Glück auf
Ralf



Mittwoch, 18. Januar 2017

"Recht und Gesetz"; BVerfG zur NPD; Anis Amri

Kein Verbot der NPD wegen fehlender Anhaltspunkte für eine erfolgreiche Durchsetzung ihrer verfassungsfeindlichen Ziele

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/bvg17-004.html


Bericht des NRW-KriminaldirektorsBerlin-Attentäter Anis Amri hatte mindestens 14 Identitäten
Donnerstag, 05.01.2017, 12:21


Dieser „Rechtsstaat“ demontiert gerade sein „eigenes Recht und die eigene Gesetzgebung“ und sich inzwischen damit selbst.

Bei Anis Amri hat man die Möglichkeiten des Gesetzes und Rechts wegen Rechts- und Gesetzesbruch genauso wenig genutzt, wie bei dem Verbot der NPD.
Die „Rechtsorgane“ führen selbst an, dass sowohl Amri, als auch die NPD Rechts- und Gesetzesbruch begangen haben.
Und bei beiden wurde und wird es nicht für notwendig gehalten, die gesetzmäßigen Möglichkeiten bei Rechts- und Gesetzesbruch anzuwenden!
Bei beiden wurde zwar festgestellt, dass sie „kriminell“ [[ „Der Begriff der Kriminalität (von lat. crimen „Beschuldigung, Anklage, Schuld, Verbrechen“) orientiert sich im Wesentlichen an der juristischen Definition der Straftat.“ ]] waren und sind, aber es nicht für notwendig erachtet, die gesetzmäßigen Möglichkeiten auch anzuwenden!
In beiden Fällen wurde also ein gesetzes- und rechtswidriges Verhalten festgestellt, aber man ahndet dies nicht?!

Aber es geht auch anders:

KRITIK AN RICHTERSPRUCH

Suche nach Essen im Müll: Rentner verurteilt

 

https://www.merkur.de/bayern/suche-nach-essen-rentner-verurteilt-7221901.html

Ein Rentner aus dem Landkreis Mühldorf hat im Müllcontainer eines Verbrauchermarktes nach Essen gesucht und ist daraufhin vom Amtsgericht Mühldorf wegen Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe in Höhe von 200 Euro verurteilt worden.

Und dies immer „im Namen des Volkes“, welches in der Gesamtheit seiner Zusammensetzung überhaupt nicht dahinter steht!

Also beginnt bereits jede Urteilsverkündigung mit einer Lüge (Ungerechtigkeit) und dies dann im Namen des Rechts und der Gerechtigkeit eines ganzen Volkes?!

Montag, 16. Januar 2017

Gedanken zur Anne Will Sendung vom 15.1.2017

Bürger verunsichert - Wie umgehen mit kriminellen Zuwanderern?

Wie muss der richtige Umgang mit ausländischen Straftätern, Geduldeten oder Ausreisepflichtigen aussehen?

 https://daserste.ndr.de/annewill/archiv/Forum-Buerger-verunsichert-Wie-umgehen-mit-kriminellen-Zuwanderern-,diskussioninneresicherheit100.html

Das eigentliche Thema der Sendung „Bürger verunsichert – wie umgehen mit Kriminellen (der Zusatz bzgl. der Zuwanderer ist im Zusammenhang mit Kriminellen nicht nur irreführend, sondern diskriminierend)“ wurde einmal mehr verfehlt!

Wenn angeblich Sicherheit die Prämisse für Freiheit ist und eine Sendung darüber gemacht wird, dass „Bürger verunsichert“ sind, dann fehlt es demnach an Sicherheit und in der Folge eben auch an Freiheit! Wozu sonst eine derartige Sendung?!

Wenn Recht und Gesetz die Grundlage eines freiheitlichen Landes sind, dann ist die primäre Frage doch: wer befolgt das Recht und die Gesetze und wer ist Rechts- und Gesetzesbrecher?! Unabhängig der ethnischen Zusammensetzung eines Landes!
Wenn aber Recht und Gesetz (immer wieder neu und nivelliert) ausgelegt werden, dann bestimmen diejenigen, welche dies auslegen, was Recht und Gesetz ist und schon ist es vorbei mit der Freiheit des Anderen! Denn wer auf Auslegung (von was auch immer) angewiesen ist, ist abhängig von der Auslegung und den Auslegenden; also nicht frei!
Gelten aber Recht und Gesetz für Jedermann gleichermaßen (ohne entsprechende Auslegungen), dann stellt sich nicht die Frage nach der Herkunft, der Ethnie der Menschen. Sondern wer hält sich an die Priorität Recht und Gesetz und wer nicht!

Dass dies aber so nicht ist, sondern nur so ausgelegt wird, zeigen die unterschiedlichen Ergebnisse und Vergleiche bei entsprechenden Taten!

Wenn Spanien einen 8 Meter hohen Zaun baut, dann ist dies angeblich alternativlos und entspricht der europäischen Gesetzgebung und damit dem geltenden (europäischem) Recht!
Macht dies Ungarn und andere Balkanländer, dann ist dies unmenschlich und inhuman, ein Rechtsbruch?!

Wenn Jemand mit 14 verschiedenen Identitäten (also Urkundenfälschung) und anderen (Drogen)Delikten als „Gefährder, Krimineller“ erkannt und beobachtet (durch längst vorhandene Überwachungskameras, Geheimdienste etc.) wurde und wird, wieso greift dann die für solche Fälle vorgesehene und längst vorhandene Gesetzgebung und Rechtsprechung nicht?!

Bei der ARGE klappt dies im Bezug auf ALGII-Empfänger mit den Repressionen gemäß der vorhandenen Gesetzgebung und Rechtsprechung doch auch ganz hervorragend! Selbst wenn es dabei nur um ein paar – von der Oma zugesteckten – Euros geht?!

„Wir“ haben also keinen Mangel an Recht, Gesetzen, Geheimdiensten und Überwachungskameras! „Wir“ haben einen Mangel an Rechtsverständnis, Rechtsauslegung und einer entsprechenden Umsetzung!
„Mehr Salz in der Suppe verbessert diese nicht, sondern macht sie ungenießbar“!

Wenn es ständig der Nivellierungen und zusätzlicher Gesetze bedarf, dann muss man doch fragen, was für eine Art von Gesetzen davor gemacht wurden?! Und wer ist dafür verantwortlich, dass angeblich die Gesetze, die ja zuvor auch aufgrund von entsprechenden Situationen und Faktenlagen gemacht wurden nicht ausreichen?
Dieselben, welche ja bereits die vorherigen Gesetze und Rechtsprechung aufgrund ihrer „Verantwortung“ gemacht haben, müssen sich ständig korrigieren, nachjustieren?!
Dann verstehen sie ihr Handwerk wohl nicht!

Wenn Frau Will ihre Sendung mit dem Hinweis auf die 73% Zufriedenen, als einer absoluten Mehrheit beendet, stellt sich die Frage, weshalb machte sie dann eigentlich nicht eine Sendung für die Mehrheit der Zufriedenen?! Weshalb lud sie nicht die RepräsentantInnen dieser Zufriedenheit ein?! Da hätte sie doch vmtl. eine viel bessere und höhere Zuschauerquote und angeblich faktensichere Sendung?! Wieso macht sie dann eine Sendung mit dem Titel: „Bürger verunsichert -“, wenn sie dies am Ende der Sendung selbst zu widerlegen versucht?!

„Wir“ kriminalisieren lieber ALGII-Bezieher (und dazu werden alle möglichen Mittel angewandt), anstatt die tatsächlichen Kriminellen (egal welcher Herkunft) dingfest zu machen!

Dies verunsichert die Bürger eines jeden Landes!